Heinz Kreutz


heinz-kreutz Heinz Kreutz 

* 1923 Frankfurt am Main – Maler des Informel
Beginnend 1944, wendet sich Heinz Kreutz 1948 der abstrakten Malerei zu. Mit Hilfe eines privaten Stipendiums verbringt er 1951 einen Studienaufenthalt in Paris, hat hier ein Atelier, und entdeckt für sich die Kunst der Impressionisten. 1952 gehört er mit Otto Greis, Karl Otto Götz und Bernard Schultze zu den Gründungsmitgliedern der Künstlergruppe Quadriga, mit der die deutsche Malerei in der Nachkriegszeit wieder den Anschluss an die internationale künstlerische Avantgarde erhält. Die Ausstellung sollte ursprünglich den Namen „Neu-Expressionisten“ tragen. Noch am Eröffnungsabend wurde aus der gemeinsamen Ausstellung in der Galerie Klaus Franck (1949 bis 1961) der vier Künstler die Quadriga.
Kreutz’ Gemälde zeichneten sich zum Beginn des Informel durch ihre heftig wilde Formensprache und eine in Schichten gestaffelte Raumtiefe aus. Ähnlich wie Otto Greis suchte er in den späteren 50ern einen Weg aus der Formensprache der tachistischen Malerei heraus und fand, insbesondere über das Studium der japanischen Kalligraphie zu einer konzentrierten und klaren malerischen Sprache.
1960 lebte und malte Heinz Kreutz im Rahmen eines Studienaufenthalts in Paris und erhielt 1967 ein Stipendium an der Cité Internationale des Arts Paris. In diesem Zeitraum entstanden eine Reihe von aussergewöhnlich ausdrucksstarken Aquarellen die seinen Ruf als bedeutenden Informel-Künstler hervorheben.
Von 1971 bis 1973 war er Gastdozent an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main.

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